CIMA – Zentrum für vernachlässigte Jugendliche

CIMA befindet sich in Cieneguilla, einem Stadtteil von Lima, der 25 km vom Zentrum entfernt ist.  Es wurde1995 für Straßenkinder erbaut und beherbergt heute bis zu 80 Jugendliche, die aus zerrütteten Familien kommen oder von allein erziehenden Müttern hierhin gebracht werden, weil ihre Kinder Alkohol- oder andere Suchtprobleme haben.

Die Kinder, die beim Eintritt ins Heim immer jünger sind, werden hier liebevoll betreut und auf die Wiedereingliederung in ihre Familie und die Gesellschaft oder ins Berufsleben vorbereitet. CIMA kann auf ein qualifiziertes Team von Mitarbeitern zählen: Die Erzieher (Tutoren) nehmen am täglichen Leben der Jugendlichen teil, bieten ihnen ständige Unterstützung und Hilfe und leiten sie. Psychologen führen Evaluationen, Gruppen- und Einzeltherapien mit den Jungen durch. Für die Verbesserung der Beziehung zwischen den Jungen und deren familiärem Umfeld sind erfahrene Sozialarbeiter verantwortlich. Ziel ist es, die Jungen wieder in ihre Familien einzugliedern.  Durch Workshops und Aktivitäten in den verschiedenen Talleres (Holz- und Metallbearbeitung, Arbeit am Computer, Textilgestaltung mit Stoffmalerei, Gartenarbeit und Viehzucht, sportliche Aktivitäten, Kochen und Backen, Leseförderung und Musikunterricht) werden die Arbeiten im Team und die Entwicklung der Kreativität der Jungen gefördert.

Das Fachpersonal arbeitet gemeinsam an der Rehabilitation und dem Wohlbefinden der Jugendlichen in Schwierigkeiten, die diese Hilfe brauchen. Diese Aufgabe ist nur mit genügend gut ausgebildetem Personal zu erreichen, was hohe Kosten verursacht, aber die wichtigste Arbeit in CIMA ist. Die Jungen wohnen in 6 verschiedenen Gebäuden, die einen Aufenthaltsraum im Erdgeschoss, einen Schlafsaal mit Toiletten im 1. Stock und eine Dachterrasse mit Duschen haben. Sie reinigen ihre Wohn- und Schlafräume, ihre Bäder und Toiletten und pflegen die Wäsche selbst. Es gibt nach wie vor keine staatliche Hilfe,  auch wenn der Staat Jungen einweist, aber die Auflagen und Bedingungen werden immer schwieriger. Die finanzielle Situation ist sehr problematisch; deshalb bedarf diese Einrichtung unserer größten Zuwendung, die wir mit Hilfe von Patenschaften (monatlicher Beitrag von 25 € für die Grundversorgung eines Jungen) noch weiter absichern wollen. In diesem Jahr hat der Verein Luxemburg-Peru mit Unterstützung des Staates Luxemburg das gesamte Wasser- und Abwassersystem erneuert. Seit 1. August 2013 wird das Heim von einem neuen Direktor, Herrn Jorge Saavedra, geleitet, der die Arbeit von Jean Louis Lebel und Mario Lopez fortsetzt, aber auch neue Ideen verwirklichen will. 

CIMA ist Hoffnung – für diese Kinder und Jugendlichen und somit auch für Peru.

Flyer CIMA - deutsch (Seite 1: außen)

aktueller Projektflyer vom CIMA

Flyer CIMA - deutsch (Seite 2: innen)

aktueller Projektflyer von CIMA